Festplatten-Quota aktivieren¶
Das Panel erlaubt pro Paket ein Festplatten-Limit (DiskQuotaMB). Damit dieses Limit auch erzwungen wird, muss das Betriebssystem Linux-Dateisystem-Quotas auf dem Root-Dateisystem (/) aktiviert haben. Aus Sicherheitsgründen aktiviert enconf das nicht automatisch — das Umstellen der fstab und ein Remount/Reboot des Live-Root-Dateisystems ist ein bewusster Admin-Schritt.
Ehrlichkeit statt Scheinsicherheit
Solange die Quota nicht aktiv ist, wird ein gesetztes DiskQuotaMB zwar gespeichert, aber nicht durchgesetzt. Der Security Advisor zeigt den echten Status unter dem Check „Festplatten-Quota" (grün = aktiv, gelb = nicht aktiv).
Status prüfen¶
Erscheint „no quota enabled", ist die Quota nicht aktiv. Der Security Advisor (Admin → Security Advisor) zeigt denselben Status.
Aktivieren (ext4)¶
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fstabanpassen — die Mount-Optionen des Root-Eintrags umusrquotaergänzen: -
Remount (oder Reboot):
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Quota-Datenbank erzeugen + einschalten:
Danach zeigt repquota -u / eine Tabelle statt der Fehlermeldung, und der Advisor-Check wird grün. Die pro Paket gesetzten DiskQuotaMB-Werte greifen ab dem nächsten Provisioning-Vorgang; für Bestandsnutzer werden sie beim nächsten Paket-Speichern erneut gesetzt.
Aktivieren (XFS)¶
Bei XFS werden Quotas über die Mount-Option uquota gesteuert und beim Mount aktiv — ein quotacheck entfällt:
Ein XFS-Root kann Quota-Optionen nur beim Boot übernehmen, daher ist hier ein Reboot nötig.
Hinweise¶
- Nur der Root-Filesystem-Mount ist relevant, da die Kundenverzeichnisse unter
/var/www/customers/liegen. - Cloud-Images ohne separates
/-Gerät funktionieren identisch — entscheidend ist die Mount-Option auf/. - Container-Hosts ohne eigenes Root-Dateisystem (LXC/OpenVZ) unterstützen keine klassischen Quotas; dort greifen die cgroup-basierten Limits (RAM/CPU/IO) weiterhin, nur die Disk-Quota nicht.