ClouDNS Sync¶
Die ClouDNS-Sync-Extension synchronisiert einzelne DNS-Zonen zwischen dem lokalen PowerDNS und ClouDNS — in beide Richtungen, pro Zone wählbar. Sie wird als Opt-in-Extension über den Marktplatz installiert und greift auf lokale DNS-Daten ausschließlich über die vorhandene Panel-DNS-API zu.
Installation & Freigabe¶
- Extension aktivieren (Marktplatz).
- Globale Zugangsdaten — der Admin hinterlegt unter Extensions → ClouDNS Sync → Einstellungen eine ClouDNS Auth-ID und ein Auth-Passwort. Diese gelten als Fallback für alle Kunden ohne eigene Zugangsdaten.
- Paket-Permission — im Paket legt der Admin mit ClouDNS-Sync erlauben (
perm_clouddns_sync) fest, welche Kunden den Schalter im DNS-Tab überhaupt sehen.
Eine Zone synchronisieren¶
- Im DNS-Tab einer Domain die Zone öffnen — dort erscheint der Block ClouDNS Sync (nur sichtbar, wenn die Extension aktiv ist und das Paket die Permission freigibt).
- Schalter aktivieren. Existiert bei ClouDNS bereits eine Zone mit demselben Domainnamen, wird deren Zone-ID verknüpft; sonst legt die Extension automatisch eine neue ClouDNS-Zone an.
- Sync-Richtung (nur Admin wählbar):
- Lokal → ClouDNS — PowerDNS ist führend, ClouDNS wird angepasst.
- ClouDNS → Lokal — ClouDNS ist führend, die lokalen PowerDNS-Records werden überschrieben.
- Mit Jetzt synchronisieren lässt sich ein Sync-Lauf manuell auslösen; jeder Wechsel der Richtung löst zusätzlich sofort einen Lauf aus.
Synchronisiert werden A, AAAA, MX, CNAME und TXT — SOA und NS bleiben unangetastet, das ist Sache der jeweiligen Zone selbst.
Eigene Zugangsdaten (Kunde)¶
Ein Kunde kann im selben Block eigene ClouDNS-Zugangsdaten hinterlegen. Sind eigene Zugangsdaten gesetzt, haben sie Vorrang vor den globalen — auch wenn der Admin globale Zugangsdaten konfiguriert hat.
Sicherheitsmodell¶
- Alle ClouDNS-Zugangsdaten (global und pro Kunde) liegen AES-256-GCM-verschlüsselt in der eigenen SQLite-Datenbank der Extension — niemals im Klartext im Log oder in einer API-Antwort.
- Lokaler DNS-Zugriff läuft ausschließlich über die vorhandene Panel-DNS-API mit dem durchgereichten Bearer-Token des aufrufenden Nutzers — die Extension hat keinen eigenen, privilegierten Zugriff auf PowerDNS.
- Die Paket-Permission wird von der Extension selbst serverseitig geprüft (der generische Extension-Proxy prüft sie nicht).
Noch nicht enthalten¶
- Automatischer, zeitgesteuerter Sync — jeder Lauf wird aktuell durch eine Benutzeraktion ausgelöst (Schalter/Richtung ändern oder manueller Sync-Button), es gibt keinen Cron-Job.
- Weitere Record-Typen (z. B. SRV, CAA) — aktuell nur A/AAAA/MX/CNAME/TXT.