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ClouDNS Sync

Die ClouDNS-Sync-Extension synchronisiert einzelne DNS-Zonen zwischen dem lokalen PowerDNS und ClouDNS — in beide Richtungen, pro Zone wählbar. Sie wird als Opt-in-Extension über den Marktplatz installiert und greift auf lokale DNS-Daten ausschließlich über die vorhandene Panel-DNS-API zu.

Installation & Freigabe

  1. Extension aktivieren (Marktplatz).
  2. Globale Zugangsdaten — der Admin hinterlegt unter Extensions → ClouDNS Sync → Einstellungen eine ClouDNS Auth-ID und ein Auth-Passwort. Diese gelten als Fallback für alle Kunden ohne eigene Zugangsdaten.
  3. Paket-Permission — im Paket legt der Admin mit ClouDNS-Sync erlauben (perm_clouddns_sync) fest, welche Kunden den Schalter im DNS-Tab überhaupt sehen.

Eine Zone synchronisieren

  1. Im DNS-Tab einer Domain die Zone öffnen — dort erscheint der Block ClouDNS Sync (nur sichtbar, wenn die Extension aktiv ist und das Paket die Permission freigibt).
  2. Schalter aktivieren. Existiert bei ClouDNS bereits eine Zone mit demselben Domainnamen, wird deren Zone-ID verknüpft; sonst legt die Extension automatisch eine neue ClouDNS-Zone an.
  3. Sync-Richtung (nur Admin wählbar):
  4. Lokal → ClouDNS — PowerDNS ist führend, ClouDNS wird angepasst.
  5. ClouDNS → Lokal — ClouDNS ist führend, die lokalen PowerDNS-Records werden überschrieben.
  6. Mit Jetzt synchronisieren lässt sich ein Sync-Lauf manuell auslösen; jeder Wechsel der Richtung löst zusätzlich sofort einen Lauf aus.

Synchronisiert werden A, AAAA, MX, CNAME und TXT — SOA und NS bleiben unangetastet, das ist Sache der jeweiligen Zone selbst.

Eigene Zugangsdaten (Kunde)

Ein Kunde kann im selben Block eigene ClouDNS-Zugangsdaten hinterlegen. Sind eigene Zugangsdaten gesetzt, haben sie Vorrang vor den globalen — auch wenn der Admin globale Zugangsdaten konfiguriert hat.

Sicherheitsmodell

  • Alle ClouDNS-Zugangsdaten (global und pro Kunde) liegen AES-256-GCM-verschlüsselt in der eigenen SQLite-Datenbank der Extension — niemals im Klartext im Log oder in einer API-Antwort.
  • Lokaler DNS-Zugriff läuft ausschließlich über die vorhandene Panel-DNS-API mit dem durchgereichten Bearer-Token des aufrufenden Nutzers — die Extension hat keinen eigenen, privilegierten Zugriff auf PowerDNS.
  • Die Paket-Permission wird von der Extension selbst serverseitig geprüft (der generische Extension-Proxy prüft sie nicht).

Noch nicht enthalten

  • Automatischer, zeitgesteuerter Sync — jeder Lauf wird aktuell durch eine Benutzeraktion ausgelöst (Schalter/Richtung ändern oder manueller Sync-Button), es gibt keinen Cron-Job.
  • Weitere Record-Typen (z. B. SRV, CAA) — aktuell nur A/AAAA/MX/CNAME/TXT.